Die Nachbarn vom Pulverturm
Die Nachbarn vom Pulverturm
Es ist nicht schwer der Pumpennachbarschaft „Am Pulverturm" hinsichtlich ihrer historischen Bedeutung nach zu sagen, dass sie ein soziales Zentrum der Kommunikation sei. Zwar wurde die eigentlich historische Bedeutung „Sicherung der Wasserversorgung einzelner Häusergemeinschaften" durch die „Sicherung von gemeinsamen Festen" abgelöst, aber noch heute werden an der Pumpe Neuigkeiten ausgetauscht und gegebenenfalls, auch Probleme erörtert.
Geblieben ist unter Pumpenmeister Günter Jirmann (der seit 30 Jahren dieses Amt inne hat) die Tatsache, dass man dem Nächsten mit Rat und Tat zur Seite steht, wie zum Beispiel bei der handwerklichen Unterstützung, der Gestaltung und Durchrührung von Hochzeiten, Ehejubiläen und Beerdigungen. Nicht zu vergessen das liebevolle Schmücken der Häuser anlässlich von (Schützen)-Festen. Im Laufe der Jahre hat sich das Bild der Bewohner durch älter werden, Tod und Neumitglieder aus anderen Orten ein wenig gewandelt und das Durchschnittsalter liegt so um die 62 Jahre. „Am Pulverturm" geboren wurden noch zwei Nachbarschaftsmitglieder wie Margret van den Boom (heute Jirmann) und Klaus Wendeling der vor ungefähr zehn Jahren nach 24-jähriger Abwesenheit zurück kam. An dieser Stelle kann der Spruch angewandt werden, der für die ineisten Orsoyer zutrifft: „Einmal Orsoyer - immer Orsoyer".
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ich bin in Orsoy geboren und bin dem Niederrhein treu geblieben.
Ich bezweifle allerdings, dass die meisten Orsoyer auch in Orsoy geboren sind. Ich kenne die wenigsten, wenn ich mir die Namen anschaue.
Beste Grüße