Imkerhonig aus Orsoy
Alle sind mit dabei. Vereine, Einrichtungen und Geschäftsleute präsentieren sich am Sonntag, 12. September, beim „Tag der Regio­nen" in Orsoy. Wir stellen schon jetzt einige der Akteure vor.

Franz Josef Stoppa - Imker aus OrsoyHonig ist nicht gleich Honig. Das weiß Franz-Josef Stoppa, seit er vor rund zwei Jahren die Imkerei für sich entdeckt hat. Unter anderem eine Auswahl an Akazien-, Raps-, Lindenblüten- und Blütenhonig präsentiert der 48-jährige Orsoyer beim „Tag der Regionen" am 12. September.
„Mir ist aufgefallen, dass relativ wenig Obstbäume in der Region blühten", schildert Naturfreund Stoppa und erklärt damit bereits, warum er begann, sich mit der Im­kerei zu beschäftigen. Doch das war am Anfang gar nicht so einfach. Zu­nächst hat er sich beim Imkereiver­ein Vierquartieren das nötige Fach­wissen angeeignet. Heute besitzt Stoppa selbst eine Beute mit bis zu 40 000 Bienen. „Bis zu 25 Kilo­gramm Honig bringt das in einer guten Saison", freut sich der Ange­stellte.
Und Franz-Josef Stoppa bietet den Besuchein beim „Tag der Re­gionen" neben dem Honig noch mehr Produkte aus dem „Bienen­korb" beim Tag der Regionen: Die Waben rollt er zu Kerzen, außerdem fertigt er auch Salben aus Honig-Kitt.

 

"Traumfänger" aus Schwemmholz
Alle sind mit dabei. Vereine, Einrichtungen und Geschäftsleute präsentieren sich am Sonntag, 12. September, beim „Tag der Regio­nen" in Orsoy. Wir stellen schon jetzt einige der Akteure vor:Foto: Privat

„Traumfänger" wurden die Kunstwerke genannt, die Ludgera Geldermann den Besuchern beim „Tag der Regionen" präsentiert. Doch mit den kleinen federge­schmückten, runden Netzen aus der indianischen Kultur haben die' Objekte der 56-Jährigen so gar nichts zu tun. Dahinter stecken vielmehr überdimensionale Mobi­les, die nicht selten einen Durch­messer von 2,50 Meter aufweisen. Gefertigt aus Schwemmholz.
„Ich bin aufgewachsen am Rhein und gehe gerne am Rhein spazie­ren", erläutert Geldermann. Da habe sie vor mehr als 20 Jahren be­gonnen, das angeschwemmte Holz zu sammeln und zu Mobiles zusammenzurügen. Keine Farbe, kei­ne Aufarbeitung- ganz naturbelas­sen.
Mittlerweile findet sie ihr Materi­al nicht nur am Rhein. Auch bei Ur­lauben an der Nordsee kann Ludge­ra Geldermann nicht anders und sucht am Strand nach Schwemm­holz.
Drei große Mobiles hängt die Orsoyerin am Regionentag auf dem Rheindamm nahe dem Infobüdchen auf. Interessenten finden die Künstlerin selbst an dem Stand des Nabu.
 
 

Als es in Orsoy ein Schloss gab
Alle sind mit dabei. Vereine, Einrichtungen und Geschäftsleute präsentieren sich am Sonntag, 12. September, beim „Tag der Regio­nen" in Orsoy, Wir stellen schon jetzt einige der Akteure vor:
RP-Foto: Ralf HohlFür die frisch gebackene Orsoyerin Brigitte llg war das keine Frage. „Selbstverständlich bin ich beim Tag der Regionen mit dabei", so die Schneiderin, die ihr Geschäft an der Kuhstraße 4 hat. Ihr Beitrag zum Regionentag? „Mode natürlich", lacht llg. Und zwar aus dem 16. Jahrhundert, als es in Orsoy noch ein Schloss gab. „Durch die Straßen flanieren Modells, die Nachbildun­gen der bäuerlichen und höfischen Kleidung tragen", erzählt Brigitte llg. Historische Mode zum Anfas­sen, aus grobem Leinen und edlen Stoffen. So ist es gedacht. Die Besu­cher des Regionentages seien ein­geladen, sich über die Machart der Kleidung von anno dazumal zu in­formieren, sich anzuschauen, wie früher aus einfachen Stoffen, Klei­der genäht wurden.
„Eine Sammlerin hat mir die Klei­dungsstücke zur Verfügung ge­stellt", freut sich Brigitte llg.

 

Ein Salon auf dem Bürgersteig
Alle sind mit dabei. Vereine, Einrichtungen und Geschäftsleute präsentieren sich am Sonntag, 12. September, beim „Tag der Regionen" in Orsoy. Wir stellen schon jetzt einige der Akteure vor:
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Für einen Tag bietet Elisabeth Riedel einen Open-Air-Salon, wenn das Wetter mitspielt. Damen, Her­ren und Kinder können sich für zehn Euro einen neuen Haarschnitt auf dem Bürgersteig vor dem Salon an der Kuhstraße 2 verpassen las­sen.
Seit etwa 14 Jahren ist die 57-jährige Friseurmeisterin in Orsoy selbstständig. „Da war es für mich keine Frage, bei dieser Veranstal­tung mitzumachen", so Elisabeth Riedel.Sie geht an diesem Tag unter an­derem mit einem ganz speziellen Angebot auf Interessierte zu. „Im­mer mehr an Krebs erkrankte Men­schen wünschen sich während ei­ner Chemotherapie eine Perücke, die ganz natürlich ausschaut und nicht gleich als Zweithaar identifi­ziert werden kann", weiß Riedel aus Erfahrung. Schönes Haar sei wich­tig für die Psyche. Deshalb möchte sie Betroffene intensiv beraten, welcher Perückentyp, welche Frisur und welche Haarfarbe wem steht. „Es ist ganz wichtig, dass sich die Menschen damit wohlfühlen", so die Friseurmeisterin.
Dafür nimmt sie sich am Tag der Regionen Zeit.

 

Modeschmuck, aber nicht „08/15"
Alle sind mit dabei. Vereine, EinIrichtungen und Geschäftsleute präsentieren sich am Sonntag, 12. September, beim „Tag der Regio­nen" in Orsoy. Wir stellen einige der Akteure vor:

2010-08-06-rpNähen, Stricken, Kerzenziehen -kreatives Gestalten ist für Kirsten Pops wichtiger Ausgleich zum Be­rufsalltag im Vorzimmer des Rheinberger Bürgermeisters Hans-Theo Mennicken. Seit einem Jahr hat die 41 -Jährige ein neues Hobby: Sie fer­tigt Modeschmuck. Für sich selbst, als Geschenk oder auf Nachfrage von Freundinnen.

Aus Edelstahldraht, Kristallen, Glasperlen oder Fimokugeln fertigt sie hochwertige Ketten, Armbänder und Ohrringe.
Jedes Stück ein Uni­kat. „0815" gibt's bei Kirsten Pops nicht. „Je mehr Erfahrung, desto mehr Ideen", fasst es die Mitarbei­ter der Stadt Rheinberg zusammen. Mittlerweile hat sie sogar ihre eige­ne kleine Kollektion kreiert. Die hat sie schon beim Stadtfest den Besu­chern präsentiert. Warum also nicht auch beim Tag der Regionen mitmachen? Gesagt, getan.

An einem eigenen Stand präsen­tiert Kirsten Pops in Orsoy ihren selbst gefertigten Modeschmuck. Und auch ein Auftritt beim Kasta­nienfest in Rheinberg ist schon in Planung.