Ferienwohnung Orsoyerberg

Zwei "ordentliche Kabinen" für den SVO

Schick sieht's aus, das neue Umkleide- und Sanitärgebäude des SV Orsoy. Im Beisein von Bürgermeister Frank Tatzel wurde es seiner Bestimmung übergeben. "Gut Ding will Weile haben", zitierte er eine Redensart und spielte auf den Zeitraum zwischen dem ersten Antrag und der Fertigstellung an. Fast zehn Jahre lagen dazwischen. 2008 hatte der SVO den ersten formlosen Antrag auf Förderung gestellt. "Bis der Verein sein Vorhaben konkretisierte und die notwendigen Antragsunterlagen vorlagen, verging dann doch einige Zeit", sagte Tatzel.

Päckchen und Briefe können im Orsoyer Edeka aufgeben werden

Die Deutsche Post eröffnet am 2. Juli eine neue Filiale in Rheinberg-Orsoy bei Edeka an der Rheinberger Straße 364.
Die neue Filiale ersetzt den Service der Postfiliale an der Kuhstraße 14, die bis zum 29. Juni geöffnet ist. Durch diese Neueröffnung werden der Standort und der Kundenservice in Rheinberg-Orsoy auch weiterhin sichergestellt.

Orsoyer Schützen reichen Besen am Rheintor weiter

Der Bürgerschützenverein Orsoy traf sich zur traditionellen Besenübergabe am Rheintor. Seit nun knapp einem Jahr ist die 2. Kompanie mit Christian Wellmann als Hauptmann für die Pflege vom Rheintor und Umgebung verantwortlich.

Es trafen sich alle zwei Wochen zwischen zehn und zwölf Schützen und sammelten meist zwei volle Müllsäcke. Jetzt war es wieder Zeit, den Besen und somit die Verantwortung für die Pflege an die 3. Kompanie mit Andre Kower als Hauptmann zu übergeben. Es ist eigentlich unüblich, dass erst nach einem Jahr der Besen weitergegeben wird. Die 3. Kompanie wird jetzt aber wieder nur ein halbes Jahr aufräumen und somit den normalen Rhythmus wiederherstellen.

Das Gerüst ist abgebaut, das alte Orsoyer Stadthaus erstrahlt in neuem Glanz.

Vor genau zwei Monaten war im Auftrag der Stadt damit begonnen worden, die arg in die Jahre gekommene Fassade aufzuarbeiten und neu zu streichen. Jetzt hat das Stadthaus auch wieder die markanten grün gestrichenen Fensterläden. Auch die Verankerungen mussten technisch erneuert werden.

Fatih Sanverdi - die Ossenberger Spaßbremse

Zufrieden waren sie nicht, die Spieler des Fußball-A-Kreisligisten Concordia Ossenberg. Mit dem 3:3 (2:2) verpasste der Aufsteiger im stadtinternen Duell gegen den SV Orsoy die endgültige Rettung. Bei fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, den Borussia Veen belegt, fehlen den Ossenbergern noch mindestens zwei Zähler. Zwei Punkte mehr waren gestern möglich und in der Schlussphase bei eigener 3:2-Führung sogar greifbar. Doch der Gegner hatte etwas dagegen und konterte erfolgreich.

Von wegen Muskelkater: Veen fegt SVO vom Platz

Veen. Fußball-Kreisliga A: Die Borussia machte im Abstiegskampf wichtige Punkte gut. Orsoy und der Schiri - keine Freunde.
Es mag nicht Jedermanns Sache sein, sich zwölf Kilometer lang im Matsch zu tummeln. Für so manchen Fußballer und auch für den Trainer von Borussia Veen waren die "Mud Masters" auf dem Flughafengelände in Weeze aber offensichtlich am Samstag die richtige Vorbereitung für das gestrige, für den Verbleib der Borussia in der A-Liga so wichtige Spiel gegen den SV Orsoy. Von Muskelkater aufseiten der Spieler war beim 5:0 (2:0)-Erfolg jedenfalls nichts zu sehen.

"Den hatte wohl nur ich", staunte Christian Hauk an der Seitenlinie ob des Auftritts seiner Akteure im Derby. Schon nach 18 Minuten hatten Patrick Bertsch per Strafstoß und Erik Gietmann eine 2:0-Führung vorgelegt. "Und spätestens mit dem dritten Treffer durch Melvin Kronen war die Partie entschieden", befand Hauk. Das hört sich fast schon nach einem gemütlichen Nachmittag an!

Handgreifliche Streitigkeiten unter Nachbarn

Am Donnerstag ist es gegen 18 Uhr auf der Seilerbahn in Orsoy heftigen Handgreiflichkeiten unter Nachbarn gekommen. Das hat die Polizei auf Nachfrage bestätigt. Hintergrund ist offenbar ein schon länger schwelender Konflikt.
Ein Familienvater berichte, dass er mit seiner afrikanischen Frau, die ihr drei Monate altes Kind auf dem Arm hielt, vor dem Hauseingang gestanden habe. Man habe sich mit Nachbarn unterhalten, sagte der Orsoyer. Dann sei ein junger Mann aus der unmittelbaren Nachbarschaft mit schnellen Schritten auf sie zugelaufen und habe ihm unvermittelt mehrmals ins Gesicht geschlagen, so der Familienvater.

Dabei habe er einen Zahn verloren, Prellungen und Schürfwunden erlitten. Von dem herbeieilenden Vater des Angreifers sei er geschubst und, auf dem Boden liegend, in die Rippen getreten worden. Er habe Anzeige erstattet.

Tage zuvor seien seine Frau und seine vier Kinder von dem Angreifer beleidigt worden. Auch dagegen habe er Anzeige erstattet. Ob sich der Staatsschutz wegen angeblicher fremdenfeindlicher Gewalt einschaltet, konnte die Sprecherin der Polizei noch nicht sagen.

(sass/bp)

Maispaziergang auf dem Miriam-Markt

Bereits zum elften Mal hatte Helga Tempel den Miriam-Markt der Evangelischen Kirchengemeinde Orsoy organisiert. Pünktlich zum Marktbeginn um 11 Uhr klarte der Himmel auf, die Sonne ließ sich blicken. Gutgelaunte Besucher bummelten an den 30 Ständen rund um die Kirche vorbei. Trödlerherzen schlugen höher.

Die kleinsten Trödler machten es vor, zeigten wie Kaufmannskunst funktioniert. Lucy (7) und ihre zehnjährige Schwester Merle hatten den Dreh raus. Die zwei Orsoyerinnen hatten auf dem Söller ihr altes Spielzeug zusammengekramt. "Wir handeln nur ein wenig. Wir haben extra Preise auf jedes Teil draufgeschrieben", erklärte Merle. Und so hatten sie nach einer Stunde schon 20 Euro für neues Spielzeug zusammen. Auch Paul (7) und Klara (9) am Nachbarstand waren erfolgreich. Die großen Händler freuten sich über Kundschaft für Keramik, Schmuck oder Klamotten.